Lehrforschungsprojekt „Flucht und Migration nach Deutschland“

Fremdsprachliche Interviewführung für die
Studierenden des Masterstudiums Migration und Diversität


Der Masterstudiengang „Migration und Diversität“ ermöglicht es den Studierenden eine der in Deutschland am meisten gesprochenen Fremdsprachen (Türkisch, Persisch, Arabisch, Russisch, Polnisch) zu lernen. Im Rahmen des Lehrforschungsprojekts zum Thema „Flucht und Migration nach Deutschland“ sollen Studierende das erworbene Wissen über Fremdsprachen sowie über Migrationsprozesse anwenden und um praktische Erfahrungen in der Erhebung qualitativer Daten erweitern. Zu diesem Zweck werden Leitfadeninterviews in der Muttersprache von MigrantInnen geführt und im Rahmen des Seminars ausgewertet. Um die Ergebnisse zugänglich zu machen, ist eine Publikation geplant, in deren Mittelpunkt die Interviews stehen und die das Ziel verfolgt die Perspektiven von MigrantInnen in den Mittelpunkt zu stellen. 

Dieses Projekt ist ausgewählt für den PerLe-Fonds für Lehrinnovation 2019.

Weitere Infos finden Sie hier:

Oktay Aktan und Catharina Peeck-Ho

Internationale Wochen gegen Rassismus vom 12.-25. März 2018

Rassismus ist ein weltweites Problem. Viele Menschen erleben rassistische Übergriffe in ihrem Alltag. Auch institutionelle Diskriminierungen im Straf- und Rechtssystem, Behörden und Bildungsinstitutionen zeigen, wie wichtig eine Auseinandersetzung mit dem Thema auch in unserer Gesellschaft ist. Wer sich einer offenen, vielfältigen Gesellschaft verpflichtet sieht, muss sich den zunehmenden körperlichen und verbalen Angriffen auf Geflüchtete und andere Menschen und dem Anstieg des Rechtsextremismus deutlich entgegen stellen. Die Versäumnisse der staatlichen Behörden bei der Aufklärung der NSU-Morde zeigen, wie unsensibel und inkonsequent auf Rassismus reagiert wird.

Im Arbeitsbereich Gender & Diversity Studies beschäftigen sich die Mitarbeiter_innen auch mit den Themen Diskriminierung und Rassismus. Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder in Kiel die Internationalen Wochen gegen Rassismus stattfinden. Wir sehen darin einen wichtigen Beitrag, dem grassierenden Rassismus in unserer Stadt etwas entgegen zu setzen.

Die CAU Kiel setzt sich dafür ein, dass

"alle Mitglieder der Universität unabhängig von der Herkunft und der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts, des Alters, der sexuellen Orientierung bzw. Identität, einer Behinderung oder der Religion und Weltanschauung und ohne rassistische Diskriminierung gleichberechtigt arbeiten, lernen, lehren und forschen können.“ (http://www.diversitaet.uni-kiel.de/de)

Gerne weisen wir auf die Veranstaltungen hin, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Kiel stattfinden:

12.03.2018: Demokratiekonferenz des Landesdemokratiezentrums Schleswig-Holstein

16.03.2018: Stammtischkämpfer*innen Workshop 

21.03.2018: Konzertabend „AWO gegen Rassismus“ in der Räucherei Kiel

23.03.3018: Vorlese- und Mitmachaktion „Farbenfroh“ der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein e.V.

24.03.2018: Aktionstag Kiel zeigt Flagge gegen Rassismus

Grußwort / Vortrag & Gespräch zum Thema Diskriminierung und Rassismus / gemeinsamer Bummel über die Holstenstraße und Präsentation der in Workshops mit einem_r Künstler_in gestalteten Flaggen

Organisation: Landeshauptstadt Kiel, Büro des Stadtpräsidenten, vhs-Kunsthochschule, Amt für soziale Dienste -Referat für Migration, Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und vielen mehr

 

Hier finden Sie außerdem noch eine Reihe von Anlaufstellen zum Thema Rassismus / Rechtsextremismus an der CAU:

Die Beauftragte für Diversität der CAU, Sandra Elstner bietet eine Antidiskriminierungsberatung für Studierende und Promovierende an der CAU

Sie können sich auch an Kathrin Houda, die Referentin der Vizepräsidentin für den Schwerpunkt Diversität, wenden

Beauftragte des AStA der CAU für antirassistische Arbeit und Geflüchtete auf dem Campus 

Zebra e.V. / Beratung für Betroffene rechter Angriffe

Der Arbeitsbereich Gender & Diversity Studies kooperiert außerdem mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und bietet jährlich ein Seminar und ein Training zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz an